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+ Update Starthilfe Sachsen News vom 09.04.2020
Ab Mittwoch nach Ostern!!! 
Unterstützung für den sächsischen
Mittelstand bei der Corona-Folgenbewältigung

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Die Soforthilfe "Sachsen hilft sofort" wird künftig auch für alle Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeiter geöffnet, die mehr als eine Million Jahresumsatz erzielen. Denen bietet die SAB das Darlehen in einer Höhe von ‪100.000‬ Euro an.

Diese Erweiterung ist ebenfalls zinsfrei und nachrangig, muss in den ersten drei Jahren nicht getilgt werden. Anschließend haben die Darlehensnehmer sieben Jahre Zeit, um das Geld zurückzuzahlen. Zusätzlich neu ist, dass derjenige, der nach drei Jahren die Summe bereits zurückgezahlt hat, einen Bonus von 10 Prozent auf den von ihm aufgenommenen Betrag erhält. Ebenso sollen die Unternehmen, die nicht in der Lage sind, ihre entstandenen Verluste auf Grund der Corona-Pandemie in den ersten drei Jahren nach Aufnahme des Darlehens auszugleichen, bis zu 20 Prozent erlassen bekommen.

Die bisherigen Konditionen und Regelungen für Unternehmen bis zu einer Million Euro Jahresumsatz bleiben unverändert. Die neue Bonusregelung gilt aber auch für diese.

Das erweiterte Programm ‚Sachsen hilft sofort‘ wird am Mittwoch nach Ostern an den Start gehen. Bis dahin bereitet die SAB die entsprechenden Anträge vor.

https://www.sab.sachsen.de

 


 

+ Update Corona News vom 03.04.2020
Wir geben Ihnen einen weiteren Überblick über einen Teil der 
gesetzlichen Änderungen im Zuge der Corona-Pandemie:

post 030420
Kein Kündigungsrecht des Vermieters bei Zahlungsrückstand des Mieters

Mietern und Pächtern kann für den Zeitraum vom 1.4.2020 bis 30.6.2020 nicht wegen ausgefallener Mietzahlungen aufgrund der COVID-19-Pandemie gekündigt werden. Die Miete bleibt für diesen Zeitraum weiterhin fällig; es können auch Verzugszinsen entstehen. Mietschulden aus diesem Zeitraum müssen bis zum 30.6.2022 beglichen werden, sonst kann den Mietern wieder gekündigt werden. Mieter müssen im Streitfall glaubhaft machen, dass die Nichtleistung der Miete auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruht.
 
Zeitlich befristetes Leistungsverweigerungsrecht für existenzsichernde Verträge der Grundversorgung
Für existenzsichernde Verträge der Grundversorgung, die vor dem 8.3.2020 geschlossen wurden, gibt es ab 1.4.2020 bis 30.6.2020 faktisch einen Zahlungsaufschub. Der Schuldner kommt trotz Nichtzahlung nicht in Verzug. Für Kleinstgewerbetreibende gilt entsprechendes in Bezug auf andauernde Vertragsverhältnisse, die zur Eindeckung mit Leistungen dienen, die für die wirtschaftlichen Grundlagen des Erwerbsbetriebs wesentlich sind.
 
Forderungen aus Verbraucherdarlehensverträge werden gestundet
Für Verbraucherdarlehensverträge, die vor dem 15.3.2020 geschlossen wurden, werden Ansprüche des Darlehensgebers auf Rückzahlungs-, Zins- oder Tilgungsleistungen, die zwischen dem 1.4.2020 und dem 30.6.2020 fällig werden, gestundet. Voraussetzung für die Stundung ist, dass der Verbraucher gerade durch die COVID-19-Pandemie Einnahmeausfälle hat, die dazu führen, dass die weitere Erbringung von Rückzahlungs-, Zins- oder Tilgungsleistungen aus dem Darlehensvertrag den angemessenen Lebensunterhalt des Verbrauchers gefährden würde.

Kinderzuschlag

Bei geringem Einkommen wird der Zugang zum Kinderzuschlag (maximal 185 € pro Monat) deutlich erleichtert: Nur noch der Einkommensbescheid des letzten Monats vor Antragstellung ist nötig. Die Vermögensprüfung wird stark vereinfacht. Es wird zusätzlich eine einmalige vereinfachte Verlängerung der Kinderzuschlagszahlung für diejenigen geben, die den Höchstbetrag des Kinderzuschlags bereits erhalten.

Verdienstausfall wegen Kinderbetreuung

Eltern, welche die Betreuung ihrer unter 12jährigen Kinder selbst übernehmen müssen, weil Kitas und Schulen durch behördliche Entscheidung geschlossen sind und keine anderweitige zumutbare Betreuung (z.B. durch Verwandte oder Freunde; Notbetreuung) möglich ist, werden für einen dadurch bedingtenVerdienstausfall, sofern auch die weiteren Voraussetzungen vorliegen, entschädigt: 67 % des Verdienstausfalls (pro voller Monat max. 2.016 €) für bis zu sechs Wochen (Schulferien sind ausgenommen). Diese Entschädigung ist nachrangig, d.h.: Soweit Zeitguthaben vorhanden sind, müssen diese zunächst abgebaut werden; die Entschädigung wird nicht gewährt, wenn man im home-office arbeiten kann oder Kurzarbeitergeld erhält.

Änderung des Insolvenzrechts

Die haftungsbewehrte und teilweise auch strafbewehrte dreiwöchige Insolvenzantragspflicht wird vorübergehend bis zum 30. September 2020 ausgesetzt. Dies gilt nur für Fälle, in denen die Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung auf den Folgen der COVID-19-Pandemie beruht. Zudem soll erforderlich sein, dass Aussichten auf eine Beseitigung der Zahlungsunfähigkeit bestehen. Antragspflichtige Unternehmen sollen die Gelegenheit erhalten, ein Insolvenzverfahren durch Inanspruchnahme staatlicher Hilfen, gegebenenfalls aber auch im Zuge von Sanierungs- oder Finanzierungsvereinbarungen, abzuwenden.

Geschäftsleiter haften während der Aussetzung der Insolvenzantragspflichten nur eingeschränkt für Zahlungen, die sie nach Eintritt der Insolvenzreife des Unternehmens vornehmen. Während der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht an von der COVID19-Pandemie betroffene Unternehmen gewährte neue Kredite sind nicht als sittenwidriger Beitrag zur Insolvenzverschleppung anzusehen. Während der Aussetzung erfolgende Leistungen an Vertragspartner sind nur eingeschränkt anfechtbar.

Unterbrechung von Strafverfahren

Aufgrund der Gesetzesänderung können Gerichte Hauptverhandlungen für maximal drei Monate und zehn Tage unterbrechen, wenn sie aufgrund von Maßnahmen zur Vermeidung der Verbreitung von Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nicht durchgeführt werden können. Bislang dürfen Hauptverhandlungen nur für drei Wochen, und wenn sie länger als zehn Verhandlungstage angedauert haben, für einen Monat unterbrochen werden.


+ Gemeinsam stark! News vom 27.03.2020

post 280320

Selbstständige, Kleinunternehmer und Freiberufler kämpfen derzeit unter dem Einfluss der Corona-Virus-Pandemie mit ihrer wirtschaftlichen Existenz. Mit der Initiative "Gemeinsam stark" wollen wir sie unterstützen.In Sachsen finden Sie die aktuellen Hilfsmaßnahmen übersichtlich dargestellt unter dem Link www.coronavirus.sachsen.de

Soforthilfe Sachsen

  • Wichtig ist vor allem die Soforthilfe in Sachsen, die schon jetzt beantragt werden kann:
  • Soforthilfe für Einzelunternehmer, Kleinstunternehmen und Freiberufler in Sachsen
  • Mit einem Jahresumsatz oder einer Jahresbilanz bis zu 1 Mio. Euro
  • Darlehenshöhe: Im Regelfall von mind. 5.000 Euro bis max. 50.000 Euro
  • Zinsloses Darlehen

Die Antragsstellung kann bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank (SAB) erfolgen.

Steuerliche Erleichterungen
Bei dem zuständigen Finanzamt kann die betroffene Firma, der/die Selbstständige einerseits beantragen, dass die Zinslast zinslos gestundet wird. Zum anderen kann ein Antrag auf Herabsetzung von Vorauszahlungen der Gewerbesteuervorauszahlungen beantragt werden. Dieser Antrag kann ab sofort beim zuständigen Finanzamt gestellt werden. Es gibt hierfür Musteranträge, eine besondere Formerfordernis besteht nicht.

Antrag auf Kurzarbeit
Die Bundesregierung macht es Unternehmen mit Angestellten ab sofort leicht, Kurzarbeit für ihre Angestellten und Mitarbeiter zu beantragen. Zuständig für die Beantragung der Kurzarbeit ist die Bundesagentur für Arbeit. Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ist, dass die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich verringert – gegebenenfalls auf null – verringert sind. Beschäftige in Kurzarbeit erhalten grundsätzlich 60 % des Nettoentgelts. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt des Beschäftigten, beträgt das Kurzarbeitergeld 67 %. Die max. gesetzliche Bezugsdauer beträgt 12 Monate.

Soforthilfe Bund (NEU!)
Der Deutsche Bundestag hat ein Programm zur wirtschaftlichen Soforthilfe beschlossen. Kleinunternehmen, Solo-Selbständige und Angehörige der freien Berufe bis zu 10 Beschäftigte können mit einer Einmalzahlung bis 9.000,00 € für drei Monate gefördert werden bei bis zu 5 Beschäftigten. Bei bis zu 10 Beschäftigten kann diese Soforthilfe bis 15.000,00 € betragen. Das Antragsverfahren soll frühestens ab dem 30. März freigeschaltet werden.

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+ NEWS  23. Juni 2017

Rechtsberatung erfolgreich zertifiziert // 
Unsere Kanzlei hat sich in über 25 Jahren eine sehr gut funktionierende Arbeitsroutine aufgebaut. Ohne Probleme konnten wir daher ein QM-System auf Basis der DIN EN ISO 9001:2015 einrichten. Wir freuen uns über die erfolgreiche Zertifzierung der Rechtsberatung an den Standorten Chemnitz, Zwickau sowie Freital und sind sicher, dass unsere Kunden von diesem nächsten Entwicklungsschritt profitieren werden.

   ZertifizierungRechtsberatungLSB 250
 

 

+ VERTRAUENSVORSPRUNG  DURCH REGIONALE VERBUNDENHEIT

 Unsere Kanzlei wurde 1991 in Chemnitz von Rechtsanwalt Bernd Leichthammer gegründet. Die Kanzlei wurde mit viel Engagement und Weitblick aufgebaut und gehört heute zu den großen Chemnitzer Büros mit Tradition. Mittlerweile sind wir mit sieben Rechtsanwälten, einem Steuerberater und rund 30 Mitarbeitern an den Standorten Chemnitz, Zwickau, Freital und München vertreten. Die Nähe und der persönliche Kontakt zu unseren Mandanten stehen bei uns an erster Stelle.

 


 

+ WIRTSCHAFTLICHES KNOW-HOW  MIT STEUERBERATUNG

Die Verbindung von rechts- und steuerberatenden Berufen ermöglicht Team- bildung für sachdienliche Lösungen aus einer Hand. In unserer Beratung und Betreuung bieten wir unseren Mandanten individuelle Lösungen an, die das wirtschaftlich Machbare und das rechtlich sowie steuerlich Zulässige aufzeigen.

 


 

+ BERATUNGSKOMPETENZ RUND UM DIE INSOLVENZ

 Unser Fachanwalt für Insolvenzrecht, Bernhard Scheckel, hat durch seine langjährige Tätigkeit umfangreiche Erfahrungen als Insolvenzverwalter und Treuhänder gesammelt.
Seine Bestellung erfolgt für Kapitalgesellschaften und Einzelunternehmen in Regelinsolvenzverfahren sowie als Treuhänder in zahlreichen Verbraucher-insolvenzverfahren. Die enge Zusammenarbeit mit der Abteilung Steuerberatung und mit dem Team Inkasso ermöglichen einen breiten Beratungsansatz. Hinzu kommt unsere Spezialisierung im Strafrecht, mit der die Krisenberatung gezielt auf die Vermeidung von Strafbarkeitsrisiken zugeschnitten werden kann.

Weitere Informationen zur Insolvenzverwaltung

finden Sie unter: www.scheckel-partner.de

 

 

+ Kontakt

Telefon 0371 3 82 48 20
Telefax 0371 3 82 48 21

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